Paz Sin Fronteras

 

Frieden ohne Grenzen, Paz sin fronteras, makiert den Endpunkt einer Auseinandersetzung zwischen Kolumbien, Ecuador und Venezuela im Jahre 2008. Etwa eine Woche nach Beilegung der Auseinandersetzung, am 16. M├Ąrz, fand dieses legend├Ąre Konzert als Erste aus einer Reihe von Wohlt├Ątigkeitsfestivals in S├╝d- und Lateinamerika an der Sim├│n Bol├şvar Br├╝cke statt. (Der Name stammt nat├╝rlich von dem ber├╝hmten Befreier S├╝damerikas Sim├│n Bol├şvar.)

 

Die Stelle war mit Bedacht gew├Ąhlt, denn die Br├╝cke ├╝berspannt die Grenze zwischen Venezuela und Kolumbien. Ausl├Âser des Konflikts war jedoch ein Grenz├╝bergriff kolumbianischer Truppen auf das Territorium von Ecuador. Dort t├Âteten sie mehrere K├Ąmpfer der FARC, der kolumbianischen Revolutionsarmee. Die ganze Situation schaukelte sich in der Folge weiter auf, f├╝hrte zu einigen diplomatischen Verwicklungen und zum Truppenaufmarsch an den Grenzen.

 

Urspr├╝nglich hatte sich zu auch Politprominenz, wie Kolumbiens Pr├Ąsident Uribe zu dem Benefitskonzert angemeldet, wurde jedoch mehr oder weniger wieder ausgeladen, weil man eine "unpolitische" Veranstaltung w├╝nschte. F├╝r die ca. 290.000 Besucher spielten unter anderem Juanes, Juan Luis Guerra, Carlos Vives und Juan Fernando Velasco.

Hier ein kleiner Ausschnitt vom Konzert mit einem meiner Lieblingsk├╝nstler, Juanes, und "a dios le pido"!

 

"Wir sind alle Br├╝der!"

 

 

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